
Im Modul Physical Computing 2 beschäftigten wir uns mit dem Fokusthema "Hitze in Basel". Im Rahmen dieser Auseinandersetzung entwickelten wir eine interaktive Installation, bei der eine physische Komponente eine digitale Grafik beeinflusst.
Ein Aspekt, der uns dabei besonders beschäftigte, war das Thema Wind und Luftzirkulation. Für unsere erste Version der Installation untersuchten wir den Einfluss hoher Gebäude auf die Luftbewegung innerhalb der Stadt. Dichte und hohe Bebauungsstrukturen können die Luftzirkulation beeinflussen und dazu beitragen, dass sich Wärme in urbanen Räumen stärker staut.
Nach Abschluss des Moduls erhielten wir die Möglichkeit, unser Projekt am Stadtklimatag Basel auszustellen. Diese Gelegenheit nutzten wir, um unsere ursprüngliche Idee weiterzuentwickeln und die Thematik nochmals differenzierter zu betrachten.
Dabei wurde uns bewusst, dass nicht allein die Höhe einzelner Gebäude entscheidend ist. Vielmehr spielt die Dichte der Bebauung eine zentrale Rolle für die klimatischen Bedingungen innerhalb der Stadt. Ausgehend von dieser Erkenntnis behielten wir das Grundkonzept unserer Installation bei, entwickelten jedoch eine neue physische Darstellung.
Die überarbeitete Installation setzt deshalb den Fokus auf die städtische Bebauungsdichte und macht deren Einfluss auf die Luftzirkulation und die Entstehung von Hitze auf eine physisch erfahrbare Weise sichtbar.






